Die Kraft der positiven Bewegung Zarabande – Zentrum fuer Dynamische Entspannung  
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Was Erwachsene von Kindern lernen können, ist Optimismus. Für ein Kind ist jeder Tag ein Neubeginn mit unendlich vielen Möglichkeiten.
Simone Young, Dirigentin, Generalmusikdirektorin Hamburg


Wenn Sie in Ihre Zukunft investieren wollen, dann investieren Sie in Erlebnisse!
Prof. Dr. Manfred Spitzer, Neurobiologe, Uniklinik Ulm



Dein Bauch ist klüger als du!
Die Dynamische Entspannung – Selbststeuerung im grauen Alltag

Worum es geht...

Stress hat sich, so eine repräsentative Studie der UNO, zu einer Epidemie dieses Jahrhunderts entwickelt. Jeder Dritte in Deutschland leidet permanent an Stress-Symptomen wie Nervosität, Schlaflosigkeit, Burn-out-Syndrom, Ängsten und Panikattacken. Ebenso können chronische Schmerzen z.B. in Rücken und Bauch die Folge von chronischem Stress sein. Anspannung und Stress vernichten Lebensfreude, blockieren unsere Energie und Handlungsmöglichkeiten, machen die Haut grau und den Körper schlaff. Und auf Dauer auch krank.

Viele Menschen spüren, dass sie etwas verändern, "etwas für sich tun" müssten, aber sie finden keinen für sie "richtigen", keinen überzeugenden Weg. Als Auswege werden Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung u.a. traditionelle Verfahren angeboten. Viele Menschen sind guten Willens und versuchen einiges, doch sehr häufig verlaufen diese Bemühungen schon nach kurzer Zeit im Sande. "Zu langweilig", "bringt nichts", "keine Zeit" sind häufige Argumente. Man scheitert am inneren Schweinehund und bringt für regelmäßiges Üben nicht genügend Disziplin auf.

Nur die Erlebnisse verändern uns nachhaltig, die uns unter die Haut gehen.

Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe, Uniklinik Göttingen

 

Vor diesem Hintergrund hat sich in den letzten 25 Jahren die Dynamische Entspannung entwickelt, die der Rossini-Methode zugrunde liegt. Hier geht es weniger um Techniken, hier geht es vor allem um Erlebnisse, die allen Menschen Freude bereiten und bereits nach kurzer Zeit körperliches und auch seelisches Wohlbefinden bringen. Jedem – auch Skeptikern und Couch-Potatoes, Beleibten und Gehemmten. Und auch jenen, die sonst selten bei entsprechenden Veranstaltungen zu treffen sind: Männern.


Grundlegend für alle Übungen ist der fließende Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Dynamik und Ruhe, von Loslegen und Loslassen. Dies führt zur vollständigen Erholung von Körper, Geist und Seele. Die Übungen der Dynamischen Entspannung wirken tief, bis in unser "Emotionales Gehirn", den Bauch.

Dann kann sich das "süße innere Strömen" (Gerda Boyesen) ausbreiten, und die Selbstheilungskräfte des Organismus aktivieren sich. Jeder wird es schon erlebt haben, wie segensreich sich dieser Zustand auswirkt. Schmerzen und andere körperliche Symptome schwinden, man kann besser abschalten und auch schlafen, Aufregungen und Konflikte verlieren an Bedeutung. Gelassenheit kehrt ein und sehr bald werden jene feinen Kräfte spürbar, die uns freier, stärker und zufriedener machen. Wir nennen sie Lebensenergie oder Flow, andere sprechen von Prana oder Chi.


Zur Geschichte der Dynamischen Entspannung

Die Methoden der Dynamischen Entspannung wurden von dem Diplompsychologen Peter Bergholz zusammen mit der bekannten norwegischen Physiologin und Psychotherapeutin Gerda Boyesen (1922-2005) entwickelt und in ihrem 2003 veröffentlichten Buch "Dein Bauch ist klüger als du" beschrieben.

Buchcover  

Sie beruhen auf jahrzehntelanger beruflicher Erfahrung mit Menschen aller Altersgruppen und in den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Die dahinterstehende grundlegende Erkenntnis, die Gerda Boyesen bereits vor über 40 Jahren auf empirischer Basis gewann, wird seit einigen Jahren nun auch durch die wissenschaftliche Forschung und die Schulmedizin bestätigt: Unruhe, Ängste, schnelle Ermüdung, Schlaf- und Verdauungsprobleme sind immer auch die Folgen von festgehaltenen Spannungen im Bauch. Bereits minimale Spannungen lähmen Gedanken und Bewegungen.

Und umgekehrt: ein freier Bauch entfesselt Energien und Gedanken. Er ist der Schlüssel für Gesundheit, Lebensfreude und positive Ausstrahlung. Was das bedeutet, weiß jeder, der sich an das Gefühl von "Schmetterlingen im Bauch" erinnert.



"Nichts geht gegen die Stimme des Bauches" – was steckt dahinter?

Der Bauch, genauer gesagt der Verdauungstrakt ist unser eigentliches emotionales Zentrum. Er verfügt über ein eigenes, selbständig funktionierendes Nervensystem. Er verdaut unsere seelischen Konflikte, produziert Serotonin und andere "Glücksstoffe", speichert aber auch Spannung und gibt so die innere Richtung vor.

Der amerikanische Neurobiologe Michael Gershon, der das "bauchspezifische", das sog. enterale Nervensystem in den 90er Jahren entdeckte und erforschte (M. Gershon, "Der kluge Bauch", dt. Fassung 2001 bei Goldmann), spricht auch vom "zweiten Gehirn" bzw. vom "Bauchhirn". Es ist von unserem Denken nur in sehr geringem Umfang zu beeinflussen. Gershon fand u.a. heraus, dass nur ein paar tausend Nervenfasern das Gehirn und unseren Darmtrakt verbinden, dessen 100 Millionen von Nervenzellen wiederum Reflexe auch völlig ohne Einflüsse aus Gehirn und Rückenmark weiter vermitteln können. Anders gesagt: "Lediglich 10 Prozent des Informationsaustausches zwischen Gehirn und Bauch gehen von oben nach unten, 90 Prozent hingegen von unten nach oben!" (WDR-Wissenschaftssendung Quarks & Co. vom 29.10.2000).

Die Zusammenarbeit von Peter Bergholz und Gerda Boyesen begann bereits in den frühen 80er Jahren. Gemeinsam verschrieben sie sich dem Ziel, die Methoden der biodynamischen Psychologie auch außerhalb der Pychotherapie populär zu machen. Das war die Geburtsstunde der Dynamischen Entspannung. Sie basiert nicht auf Behandlung (dem "Behandelt-werden"), sondern auf einfachen Bewegungen und dem Prinzip des Wechsels. Die Teilnehmer sollen nachhaltige Lust bekommen, sich anders und mehr zu bewegen, stärker auf ihren Bauch zu hören und neue Ziele anzugehen.

Gerda Boyesen
Gerda Boyesen in Hassenroth, Februar 2004
 

Mehr auf den Bauch zu hören – das ist hier auch ganz wörtlich gemeint:

Gerda Boyesen erkannte aufgrund von Beobachtungen während ihrer Arbeit, dass das "Gluckern" im Bauch (Psychoperistaltik) der zuverlässige Indikator dafür ist, dass sich tief sitzende Anspannungen lösen.

Auch Peter Bergholz arbeitet in seinen Seminaren mit diesem "Lachen des Bauches", wie er es nennt.



"Das Wichtigste ist Liebe!"

Gerda Boyesen war eine Pionierin der modernen Psychologie. Sie ist Ende Dezember 2005 verstorben. Aus einer langjährigen Zusammenarbeit heraus ist es uns ein Anliegen, einige ihrer grundlegenden Gedanken unverfälscht einer interessierten Öffentlichkeit zu erhalten.

Zum Gedenken an Gerda Boyesen bieten wir zum freien Download die Aufzeichnung eines Gesprächs mit ihr an. Weitere Informationen finden Sie hier >>


Dynamische Entspannung und Rossini-Reisen

Im ersten Lebensdrittel geschieht etwas, das stärker als alle gedanklichen und emotionalen Prozesse das weitere Leben des Menschen formt und festigt. Es ist die dramatische Ausbremsung der Motorik. Während das freie Kind aus einer dynamischen, spontanen und selbstregulativen Bewegungsvielfalt heraus lebt und dabei enorme Entwicklungsleistungen verrichtet, dominieren in der "Erwachsenenmotorik" gebremste, kontrollierte Bewegungen, Diese dienen weniger den eigenen vitalen Bedürfnissen als vielmehr dem Motiv der Anpassung. Der Anpassung an die Erwartungen der Ursprungsfamilie, der Schule, der Partner – an die Konventionen des sozialen Umfeldes.

Diese Erkenntnisse sind nicht neu, aber die Arbeiten der modernen Hirnforschung legen den Schluss nahe, dass diese unbewusste innere Ausbremsung unseren Charakter offensichtlich stärker prägt als genetische und alle anderen Einflussfaktoren.

Das Hirn speichert diese motorischen Erfahrungen in Form von Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen ab und schreibt damit sich selbst verstärkende Programme, die deswegen so bedeutsam sind, weil alle Emotionen und Gedanken auf motorischen Impulsen basieren.

Die Arbeit mit den Winning Moves nun zielt darauf ab, diese Prozesse zu stoppen und zu verändern. Und zwar nicht nur im psychotherapeutischen Kontext, sondern gerade auch über Formate, die für solche Menschen akzeptabel und ansprechend sind, die therapeutischen Angeboten gegenüber zurückhaltend eingestellt sind. Sie machen sicherlich immer noch 80% der Bevölkerung aus. Sie gilt es anzusprechen!

 

"Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben."

Milton Erickson




Neben Bewegung und Musik sind die "Inneren Bilder" das dritte wichtige Wirkungselement der Rossini-Methode. Diese Bilder entstehen mit den Musikbewegungen wie "von allein": als Erinnerungen oder als Projektionen. Auch Innere Bilder sind im Gehirn abgespeicherte Muster. Aufgrund dieser Bilder bewerten wir unser Leben – die Vergangenheit und vor allem auch unsere Zukunft. Sie erscheint uns grau oder farbig, Furcht erregend oder voller Gelegenheiten.

Die Rossini Reisen enden immer mit positiven Bildern!



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